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Dieser Blog beschäftigt sich mit Beobachtungen und Gedanken zu menschlichem Verhalten - sei es, wie wir mit eigenen oder anderen Fehlern umgehen, wie wir uns in Gesellschaft verhalten oder was für eine Partnerschaft wichtig sein kann. Gern gebe ich Tipps, wie man sich und anderen das Leben leichter machen kann.

Warum eigentlich Therapeutin?

Das werde ich von Bekannten und fast Unbekannten öfters gefragt.

Ich glaube, die Wurzeln reichen schon ziemlich lange zurück, in meine Kindheit. Ich habe gesehen, wie wenig zufrieden meine Mutter war, mit sich selber und in ihrer Partnerschaft. Viel später habe ich verstanden, wie sehr beides oft zusammenhängt. Jedenfalls tat mir meine Mutter leid und tut es noch immer (obwohl sie nicht mehr lebt). Ich selber hatte dadurch natürlich auch keine so klasse Kindheit. Andererseits habe ich das Glück, eine gute Beziehung erleben zu dürfen und weiß, wie viel Stärke das einem gibt. Und es gibt genügend „Anschauungsmaterial“, wie entscheidend gute Beziehungen sind und wie erschütternd schlechte – natürlich nicht nur zu einem Partner.

Ich möchte also Menschen darin unterstützen, so glücklich und zufrieden wie möglich leben zu können. Hier werde ich oft mit Beziehungsthemen konfrontiert.

Eine weitere prägende Erfahrung war meine Ausbildung zur CoreDynamik-Therapeutin®. Ich habe das Glück gehabt, in einer warmen und liebevollen Atmosphäre mit den Ausbildern und den Teilnehmern lernen und wachsen zu dürfen. Hier hat sich mein Entschluss gefestigt, dass meine therapeutische Arbeit immer von Wertschätzung und liebevoller Annahme meiner Klienten geprägt sein sollte.

Ganz wesentlich bei der CoreDynamik war für mich die Erfahrung, wie glücklich es macht, mit sich selber in Kontakt zu kommen und hier tiefe innere Erfahrungen machen zu dürfen. Kurzum, wie groß der innere Reichtum eines Menschen ist. Das hätte ich sicher nicht erfahren, wenn es bei der CoreDynamik nur um Gesprächstherapie ginge – der Mensch wird durch ganz unterschiedliche Angebote in seinen unterschiedlichsten Facetten und Bedürfnissen angesprochen.

Hieraus entsprang wiederum der Wunsch, Menschen – in Seminaren oder der therapeutischen Einzelarbeit – ebensolche Erfahrungen zu ermöglichen.

Das Feedback meiner Klienten und Seminarteilnehmern zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Ein weiterer Anstoß, therapeutisch zu arbeiten, kam dann vor einigen Jahren von einer Freundin, ganz unspektakulär. Wir unterhielten uns wieder einmal über Gott und die Welt, wozu natürlich immer Beziehungsthemen gehören. Plötzlich sagte sie: „Weißt du, Gabriele, so wie du mir zuhörst und herausfühlst, was mir helfen könnte, machst du das sicher auch sonst mit deinen Freundinnen. Dich fragen bestimmt viele um Rat!“

Und ich dachte: Stimmt irgendwie. Und genau das wollte ich tun, offiziell und professionell: Menschen zuhören und ihnen wichtige Impulse geben können, dass es für sie gut weitergeht. Dass sie ihre Probleme lösen und zufriedener leben können.